Lymphatische Neoplasien der T-Zell-Reihe

Das Spektrum der Chromosomenveränderungen bei den lymphatischen Neoplasien der T-Zell-Reihe ist sehr breit. Es werden sowohl gehäuft Bruchereignisse der Chromosomenregionen 7p, 7q und 14q, in denen die T-Zell-Rezeptor(TCR)-Gene lokalisiert sind, als auch Aberrationen in 1p, 8q, 9q, 10q, 11p und 19p sowie numerische Chromosomenveränderungen beschrieben. Der Nachweis einiger Aberrationen wie z.B. der Translokation t(2;5)(p23;q35) beim großzellig anaplastischen, CD30-positiven Lymphom oder der Inversion inv(14)(q11q32) bei der T-PLL erlaubt eine exakte Zuordnung zur Tumorentität.

Leistungen

  • Chromosomenanalyse (konventionelle Zytogenetik), auch aus dem Tumorgewebe
  • Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) der Chromosomenregionen:
    • 2p (ALK-Gen), 5q (NMP1- und TLX3-Gen), 6q, 7q (TCRB-Gen), 8q (MYC-Gen), 9p (P16-Gen), 9q (NUP214- und NOTCH1-Gen), 14q (TCRA/D-, TCL1- und BCL11B-Gen) und weiterer auf Anfrage, ggf. mittels 24-Farben-FISH
  • Molekulargenetische Untersuchungen*:
    • Klonalitätsanalyse, Chimärismusanalyse

* Diese Leistungen werden in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern erbracht, deren Anschrift wir Ihnen ggf. auf Anfrage zur Verfügung stellen.

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